M2 CS

Diskutiere M2 CS im BMW M2 Competition Forum im Bereich BMW 2er Coupé & Cabrio .::. Modelle; Bin immer wieder erstaunt, dass manche Leute offenbar der Meinung sind, dass man zuerst etwas schlechtes "meistern" muss, bevor man was gutes...

Erebor

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Bin immer wieder erstaunt, dass manche Leute offenbar der Meinung sind, dass man zuerst etwas schlechtes "meistern" muss, bevor man was gutes einbauen kann, weil man das vorher nicht nutzen kann.
Ein Gewindefahrwerk ist definitiv nicht nur eine Sache der Optik und das Auto verhält sich in allen Bereichen besser. Den Unterschied spürt man bereits auf dem ersten Meter.
 

Ruediger

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Oh bitte. Nicht schon wieder die Diskussion. Exakt die gleiche hatten wir doch schon im M Performance-Fahrwerksthread. Wenn man sich für eine Modifikation am Auto entscheidet, ist es sinnvoll, sich VORHER zu überlegen, was man DURCH DIE MODIFIKATION erreichen will. Nicht jeder braucht ein Gewindefahrwerk und das "ein Gewindefahrwerk" - also Stoßdämpfer und Federn - (welches, wie eingestellt, welche Federraten, welche anderen Fahrwerksteile) dazu führt, dass "das Auto sich in allen Bereichen besser verhält" ist Quatsch, weil gar nicht klar ist, was mit "Bereichen" und mit "besser"gemeint ist.

Sorry @Erebor, aber da hätte ich von dir viel mehr Differenzierung erwartet. Gleichwohl spricht nichts dagegen, auch einem CS ein neues Fw zu verpassen, wenn man denn weiß, was man erreichen will!
 

Erebor

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Wieso hättest du hier mehr erwartet? Das ist meine Meinung und ich hatte bisher in jedem Auto dieselbe Erfahrung. Ein Gewindefahrwerk ist dem OEM fahrwerk in so ziemlich allem überlegen. Da gibts wirklich nicht viel zu differenzieren. Es ist natürlich teurer, das ist dann aber auch der einzige wirkliche negativpunkt.
 

Fallout

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Sorry Rüdiger aber da bist du wirklich auf dem Holzweg mit deiner Meinung.
Vllt würde sich deine Meinung aber ändern, wenn du irgendwann selbst mal die Erfahrung machst und dann "beide Welten" erlebt hast. Die Diskussion sollte sowieso nur geführt werden wenn man bereits versch. Dinge ausprobiert hat.
 

Ruediger

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Der Grund wieso ich wechsle, ist als 1. die Höhe und wen ich schon was anderes rein Pflanze, dans soll es CS würdig sein.
Und das Orginale CS Fahrwerk ist bestimmt nicht schlecht. Aber das Adaptive Fahrwerk brauch ich nicht, ist aber leider schon dabei.

Momentan gibts in der Schweiz nur 3 Optionen
1. Öhlins Fahrwerk 2. Kw Variante 4 3. Kw mit Adaptiven Fahrwerk.
Nur Federn kommen bei mir nicht in Frage.

Gruss
Lucky
Wenn tiefer, änderst du einen(!) Parameter. Was machst du mit den anderen?

Einfach mal stöbern vielleicht bei: https://www.racecarsuspension.ch/

Sorry Rüdiger aber da bist du wirklich auf dem Holzweg mit deiner Meinung.
Vllt würde sich deine Meinung aber ändern, wenn du irgendwann selbst mal die Erfahrung machst und dann "beide Welten" erlebt hast. Die Diskussion sollte sowieso nur geführt werden wenn man bereits versch. Dinge ausprobiert hat.
Hatten wir schon - "agree to disagree" wäre mein Vorschlag für uns beide.

Wieso hättest du hier mehr erwartet? Das ist meine Meinung und ich hatte bisher in jedem Auto dieselbe Erfahrung. Ein Gewindefahrwerk ist dem OEM fahrwerk in so ziemlich allem überlegen. Da gibts wirklich nicht viel zu differenzieren. Es ist natürlich teurer, das ist dann aber auch der einzige wirkliche negativpunkt.
Weil das nur genau dann stimmt, wenn du entweder

(1) die komplette OEM-Fahrwerksgeometrie replizierst, die Austauschdämpfer allerdings ein besseres Ansprechverhalten als die OEM-Dämpfer aufweisen UND die neuen Dämpfer genauso haltbar sind wie die OEM-Dämpfer ODER
(2) dir jemand das Fahrwerk so einstellen kann, dass das Fahrzeug besser zu deinem DEINEN Anwendungszweck passt.

I.d.R. passiert weder (1) noch (2), sondern da wird dann was eingebaut, das ganze tief geschraubt und dann Zug und Druck nach Komfortempfinden verändert. Diese Autos sind in keinster Weise "besser" abgestimmt als die Serie, weil die Fahrer überhaupt nicht bewerten können, wo sich das Fahrzeug denn nun wie verhält (Kammscher Kreis und so).
 

Fallout

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@Ruediger vllt auch für dich interessant.

Damit das nicht immer von so unseriösen Typen wie mir kommt. Es gib ein interessantes Video von Jp-Performance zum Thema Fahrwerke und auch wenn viele ihn nicht mögen, stellt er dort eine sehr interessante Frage. Diese Frage kann man auch auf das Serienfahrwerk vom M2CS oder generell M2 ummünzen.

Hier gehts direkt zum Video und ich habe die Minute bereits rausgesucht, ihr müsst nicht alles schauen.


Genau so ist meine Erfahrung, bzw Einschätzung auch und deswegen steige ich immer recht schnell auf ein anderes Fahrwerk um.
 

Ruediger

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@Fallout Sorry, "Bla Blub, Rhabarber-Gelaber"

Klare Frage: "Wie viele Sekunden gewinnt man mit einem Fahrwerksupgrade." Antwort: "Der Profi 0 Sekunden und der Nicht-Profi fühlt sich halt irgendwie sicherer." Genau, da wird nämlich NIX objektiv besser! Und deshalb kann ich damit NULL anfangen. Wenn ich mit so einem wirklich guten Fahrwerk (ohne Zweifel) zum Abstimmer gehe und der fragt mich "Wie willste das Auto denn haben?" und ich antworte: "Naja, ich will mich halt irgendwie sicherer fühlen, damit ich schneller fahren kann." dann würde ich an dessen Stelle nur mit dem Kopf schütteln. Wer als Amateur auf dem Track unterwegs ist und zuerst an der Technik dreht, damit er schneller wird und nicht an seinem Fahrvermögen ist eine Gefahr für sich und andere. Es geht da um die goldene Ananas und um sonst gar nix.

Ich habe hier in fast vier Jahren noch nie gelesen, was sich jemand mit dem M2 mit Serienfahrwerk in Bezug auf Balance und Stabilität er"fahren" hat, was er dann geändert hat, was dadurch dann besser geworden ist und warum das Auto jetzt auf dem Track besser performt.

Sorry Rüdiger aber da bist du wirklich auf dem Holzweg mit deiner Meinung.
Vllt würde sich deine Meinung aber ändern, wenn du irgendwann selbst mal die Erfahrung machst und dann "beide Welten" erlebt hast. Die Diskussion sollte sowieso nur geführt werden wenn man bereits versch. Dinge ausprobiert hat.

Na dann sag doch mal: Was passt beim M2 im Serientrimm nicht für den Betrieb auf der GP-Strecke? Was hat dich gestört?
 
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Fallout

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Okay ich Merk schon, sachlich kannst du nicht bleiben.

Interessant ist, wie unterschiedlich du hier und im trackday-Forum auftrittst.

Fahr deinen m2 so wie du willst, mit deiner Meinung stehst du jedenfalls ziemlich alleine.

was mich am m2 fahrwek stört? Nichts, ich finde das Auto fährt damit richtig gut. Vor allem Ausgang Wippermann, da fühlt sich das Heck besonders gut an. Was will man mehr?

Ahja GP Strecke? Sorry dafür bin ich noch nicht oft genug gefahren.
 

Ruediger

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Lies doch noch mal bitte oben: "Agree to disagree" war mein Vorschlag an dich. Wir kommen hier nicht zusammen. Und das "Bla blub Rhabarber-Gelaber" bezog sich auf JP und die KW-Jungs, nicht auf dich! Sorry, wenn das missverständlich war!!

Jeder fährt sein Auto hoffentlich so wie er oder sie möchte. Was mich stört, ist das reflexartige "Anderes Fahrwerk und alles wird besser!" Und wenn man dann (sachlich) fragt, hört man nur Rauschen im Walde... Ich verstehe den Drang, seine Fahrmaschine noch besser, schöner, anders zu machen. Aber aus einem wirklich gut abgestimmten OEM-F87 etwas "besseres" zu machen, ist nun einmal anspruchsvoll. Und "besser" heißt abgestimmt auf eine bestimmte Charakteristik zuungusten einer anderen. Dir ist das klar, vielen anderen hier nicht. Nur einige wenige hier posten ihre Fahrwerksgeometriedaten nach Umbau und können erklären, was am Auto jetzt "anders" ist.

Und deshalb ist meine Antwort auf die Frage, welches FW man denn in seinen CS bauen soll, dass auch eines CS "würdig" ist, immer die Gegenfrage: "Was möchtest du denn erreichen?"

Und im Trackdayforum bauen die Leute andere Fahrwerke ein, gehen auf die Strecke und er"fahren" sich, was gut ist und was nicht. Und auch da gibt es welche, die gemeint haben, dass sie jetzt eine hammermäßige Abstimmung bei ihrem sündhaft teuren Fahrwerk haben, dann noch einmal zu einem der Gurus am Ring gefahren sind, um dann gesagt zu bekommen, dass das "hammermäßige" Eingangssetup komplette Grütze (weil viel zu hart) gewesen ist.

Okay ich Merk schon, sachlich kannst du nicht bleiben.

Interessant ist, wie unterschiedlich du hier und im trackday-Forum auftrittst.

Fahr deinen m2 so wie du willst, mit deiner Meinung stehst du jedenfalls ziemlich alleine.

was mich am m2 fahrwek stört? Nichts, ich finde das Auto fährt damit richtig gut. Vor allem Ausgang Wippermann, da fühlt sich das Heck besonders gut an. Was will man mehr?

Ahja GP Strecke? Sorry dafür bin ich noch nicht oft genug gefahren.
 
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DesmoM3

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September 2020 übernommen. Dann kam Corona und das Auto war nur noch in der Garage. Hab ihm dann auch keinen Winter angetan und ihn eingestellt...
 

m :)

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Hatten wir schon - "agree to disagree" wäre mein Vorschlag für uns beide.


Weil das nur genau dann stimmt, wenn du entweder

(1) die komplette OEM-Fahrwerksgeometrie replizierst, die Austauschdämpfer allerdings ein besseres Ansprechverhalten als die OEM-Dämpfer aufweisen UND die neuen Dämpfer genauso haltbar sind wie die OEM-Dämpfer ODER
(2) dir jemand das Fahrwerk so einstellen kann, dass das Fahrzeug besser zu deinem DEINEN Anwendungszweck passt.

I.d.R. passiert weder (1) noch (2), sondern da wird dann was eingebaut, das ganze tief geschraubt und dann Zug und Druck nach Komfortempfinden verändert. Diese Autos sind in keinster Weise "besser" abgestimmt als die Serie, weil die Fahrer überhaupt nicht bewerten können, wo sich das Fahrzeug denn nun wie verhält (Kammscher Kreis und so).
also ich stimme dir ja bei gewissen Punkten zu, ABER du gehst die Sache hier viel zu technisch an. Was ein Fahrwerk auf dem Papier kann, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass es für denjenigen passt, der das Auto fährt. Sicher ist nicht jeder in der Lage, selbst ein passendes Setup rauszufahren oder einzustellen - aber dafür gibt es auch Abhilfe.

Bzgl. deiner zwei angesprochenen Punkte: (1) trifft ja immer zu, wenn du ein hochwertiges Zubehörfahrwerk verbaust und (2) sehe ich als Grundvoraussetzung, aber ich weiß auch, dass die Praxis oft anders aussieht
 

Ruediger

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also ich stimme dir ja bei gewissen Punkten zu, ABER du gehst die Sache hier viel zu technisch an. Was ein Fahrwerk auf dem Papier kann, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass es für denjenigen passt, der das Auto fährt. Sicher ist nicht jeder in der Lage, selbst ein passendes Setup rauszufahren oder einzustellen - aber dafür gibt es auch Abhilfe.
Danke für dein Feedback - und mit dem “zu technisch“ magst in diesem Kontext hier Recht haben. Ich mache das beruflich den ganzen Tag (ie zu hinterfragen und zu verstehen, warum jemand der Meinung ist, das eine technische/kaufmännische Lösung x für ein Problem y eine gute Idee ist) und kann wahrscheinlich einfach nicht anders. ;)
Gleichwohl ist es aber mit so vielen Produkten im Leben. Wer stellt sich denn wirklich dem Blindtest und fährt einen M2 mal mit Serienfahrwerk und mal mit Nachrüstfahrwerk auf der Strecke, ohne zu wissen, was wo verbaut ist und berichtet dann, was „besser„ war? Da ist auch eine Menge Psychologie mit im Spiel. Das beginnt schon damit, wenn du den Karton aufmachst und die Fancy-Aufmachung in Gelb und Violett bei dem KW siehst - im direkten Vergleich zum verbauten schmoddeligen Sachs-Dämpfer, der schon drei Winter mit vollem Salzeinsatz gesehen hat. Natürlich fühlt sich das ab dem ersten Meter „besser“ an. Da vergisst man dann auch schnell, dass sogar das BMW M-Performance FW BILLIGER ist, als wenn man die Originalteile kaufen müsste. Und dann sagt der KWler in dem Video sogar noch öffentlich, dass der Profi mit dem Aufrüstfahrwerk nicht ein Zehntel schneller ist... Wenn das ein Vertriebler war, möchte der mich nicht als seinen Geschäftsführer.

Bzgl. deiner zwei angesprochenen Punkte: (1) trifft ja immer zu, wenn du ein hochwertiges Zubehörfahrwerk verbaust und (2) sehe ich als Grundvoraussetzung, aber ich weiß auch, dass die Praxis oft anders aussieht
(1) nur dann, wenn du keine Tieferlegung fährst, gleiche Druck- und Zugstufe wie bei Serie einstellst und Federn mit der gleichen Federrate hast. Ich behaupte mal, dass das so gut wie nie zutrifft. Und genau das meinte ich. Gibt es bessere (im Sinne von feiner und präziser ansprechend und langlebigere) Stoßdämpfer als die OEM-Stoßdämpfer? Auf jeden Fall. Baut die jemand ein und lässt alle anderen Parameter gleich? Eher nicht. Und daher merken die meisten nach dem Verbau eines anderen Fahrwerks, dass „irgendwie“ eingestellt ist, zwar, das es anders ist (und natürlich „besser“, hat ja schließlich 3000 Euro gekostet), aber wie das Fahrzeug sich in Bezug auf Stabilität und Balance (für mich zählen eben die Grenzbereiche) verändert hat, kann kaum einer sagen.

Deswegen wie schon mal geschrieben:
1. Nur tiefer, der Rest egal: Andere Federn.
2. Tiefer und mehr Komfort im Alltagsbetrieb: KW V3, Einstellen nach Optik und Komfortempfinden.
3. Alles andere: Welcome to the journey. Und die startet imho mit dem Serienfahrwerk und einem klar artikulierbaren Wunsch, wie das Auto sich beim Anbremsen, Mid-Corner, Rausbeschleunigen, etc. ANDERS verhalten soll.
 
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m :)

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(1) nur dann, wenn du keine Tieferlegung fährst, gleiche Druck- und Zugstufe wie bei Serie einstellst und Federn mit der gleichen Federrate hast. Ich behaupte mal, dass das so gut wie nie zutrifft. Und genau das meinte ich. Gibt es bessere (im Sinne von feiner und präziser ansprechend und langlebigere) Stoßdämpfer als die OEM-Stoßdämpfer? Auf jeden Fall. Baut die jemand ein und lässt alle anderen Parameter gleich? Eher nicht. Und daher merken die meisten nach dem Verbau eines anderen Fahrwerks, dass „irgendwie“ eingestellt ist, zwar, das es anders ist (und natürlich „besser“, hat ja schließlich 3000 Euro gekostet), aber wie das Fahrzeug sich in Bezug auf Stabilität und Balance (für mich zählen eben die Grenzbereiche) verändert hat, kann kaum einer sagen.

Deswegen wie schon mal geschrieben:
1. Nur tiefer, der Rest egal: Andere Federn.
2. Tiefer und mehr Komfort im Alltagsbetrieb: KW V3, Einstellen nach Optik und Komfortempfinden.
3. Alles andere: Welcome to the journey. Und die startet imho mit dem Serienfahrwerk und einem klar artikulierbaren Wunsch, wie das Auto sich beim Anbremsen, Mid-Corner, Rausbeschleunigen, etc. ANDERS verhalten soll.

würde ja auch keinen Sinn machen, die anderen Parameter gleich zu lassen. Man will diese ja gezielt verändern, ansonsten könnte man sich das Ganze sparen. Ich stimme dir zu, dass viele nicht selbst einschätzen oder beurteilen können, ob ein Setup passt oder nicht - aber das trifft eben nicht auf alle zu. Ich kann dir z.B. ganz genau sagen, wie sich mein Auto fahren soll und auch wie die Achsgeomietrie und die Dämpfer dafür eingestellt werden müssen. Ich bin aber auch jemand, der sich mit dem Thema schon länger beschäftig - im Prinzip seitdem ich Track fahre und zum ersten mal ein einstellbares Fahrwerk verbaut hatte. Wer einigermaßen ambitioniert Track fährt, kann in der Regel auch beschreiben, wie sich das Auto in welcher Situation verhält. Muss jeder wissen, welche Parameter man verändern muss, um das gewünschte Fahrverhalten zu erreichen? Nein. Gibt genügend Leute die das beruflich machen und einem da gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber Fakt ist, ein Fahrwerk wie z.B. ein KW CS ist im Grundsetup dem Serienfahrwerk in den meisten Bereichen überlegen - vorausgesetzt die Achsgeometrie passt.
 

Bastor

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Ist jetzt irgendwie alles kein CS Thema mehr hier und eher Fahrwerk generell .... aber ...

...mit dem “zu technisch“ magst in diesem Kontext hier Recht haben. Ich mache das beruflich den ganzen Tag (ie zu hinterfragen und zu verstehen, warum jemand der Meinung ist, das eine technische/kaufmännische Lösung x für ein Problem y eine gute Idee ist) und kann wahrscheinlich einfach nicht anders. ;)

Deine Verkopfte Herangehensweise muss nur nicht zwangsläufig für alle zufriedenstellend sein und nachahmenswert. ;-)

Wer stellt sich denn wirklich dem Blindtest und fährt einen M2 mal mit Serienfahrwerk und mal mit Nachrüstfahrwerk auf der Strecke, ohne zu wissen, was wo verbaut ist und berichtet dann, was „besser„ war?
Find ich witzig und würde es auch machen - ob das Popometer dir jetzt sagen würde, ob hinten nen dickerer Stabi verbaut ist, oder nicht ... sicher nicht.
Aber am Ende sollte jeder halbwegs gescheite Fahrer eines M2 - der öfter irgendeine Strecke besucht und was anderes als Serie gefahren ist - merken das was anders ist. Ob jetzt deshalb jeder in der Lage wäre (oder sollte) zu beschreiben, ob vorne zuviel druckstufe oder zu wenig Zug gefahren wird. Der Stabi zu hart ... die federraten zu weich sind?! Sei mal dahingestellt. Letztlich reicht es zu beschreiben, ob der Wagen etwas macht, was dem eigenen Fahrstil nicht förderlich entgegenkommt.


Da ist auch eine Menge Psychologie mit im Spiel.
Klar. Aber was ist schlimm daran - wenn das Fahrwerk jetzt nicht Murks ist, kann auch so ein Faktor entscheidend sein.
Wenn ich von Fleisch auf vegetarisch umsteige, muss das nicht zwangsläufig gesünder sein zu vorherigen Routinen, aber ich fühl mich ggf besser und mache mehr Sport. Das Mindset ist doch ebenso wichtig.
Wenn mir nen Wolfgang Weber das Fahrwerk einstellt, hab ich im Kopf ggf die Denke dass es jetzt ultimativ ist, im Gegensatz zur Reifenbude von nebendran.


(1) nur dann, wenn du keine Tieferlegung fährst, gleiche Druck- und Zugstufe wie bei Serie einstellst und Federn mit der gleichen Federrate hast. Ich behaupte mal, dass das so gut wie nie zutrifft. Und genau das meinte ich. Gibt es bessere (im Sinne von feiner und präziser ansprechend und langlebigere) Stoßdämpfer als die OEM-Stoßdämpfer? Auf jeden Fall. Baut die jemand ein und lässt alle anderen Parameter gleich? Eher nicht.

Ist ja auch Quatsch. Erstens weiß man ohne weiteres nichts über die Federraten im serientrimm. Genauso wenig sind Zug/Druck einstellbar und die Serienbohrung bzw. dessen Maß für Zug/Druck des Dämpfers ist nicht bekannt.
Das Fahrwerk OEM ist kein schlechtes und sehr gut abgestimmt - aber am Ende auch nur ein Kompromiss aus allen Abwägungen FÜR und WIDER bestimmter Parameter.
Jemand der am Fahrwerk aus fahrdynamischen Gründen was ändern möchte wird sich selten dumm anstellen, wenn er als ersten Step versucht das Serienfahrwerk zu imitieren....



Und daher merken die meisten nach dem Verbau eines anderen Fahrwerks, dass „irgendwie“ eingestellt ist, zwar, das es anders ist (und natürlich „besser“, hat ja schließlich 3000 Euro gekostet), aber wie das Fahrzeug sich in Bezug auf Stabilität und Balance (für mich zählen eben die Grenzbereiche) verändert hat, kann kaum einer sagen.

Klar - das ist häufig so. Nicht von der Hand zu weisen. Begründungen sind zu oft irgendwas an den Haaren herbeigezogenen Argumente.

Letztlich kann man aber jemanden nicht absprechen sich was zu kaufen was er möchte.
Aber argumentieren und aufzeigen das es ggf nicht der richtige Weg ist schon.

Das Serienfahrwerk ist echt nicht schlecht - habe ich damals schon so gedacht. Mit Millwaylagern für mehr Sturz und ggf hier und dort anderen Upgrades ist das echt zu gebrauchen (auch wenn mich die Höhe Optisch(!) stören würde).
Das V3 ist für mich ein richtiger Rückschritt für den M2 und dabei bleibe ich ... das mag beim Performance Fahrwerk wegen der linearen Federraten vorne anders sein, aber ein Fan bin ich nicht.
Gerade die einfache Einstellung der Druckstufe ist für mich mittlerweile ein fauler Kompromiss.
Der M2 hat auch andere Probleme „am Limit“ auf der VA zb ... Dann ein „problematisches“ leichtes Heck beim harten anbremsen.. etc ..
das sind aber Dinge die jeder individuell wahrnimmt. Der eine kommt besser mit übersteuern, der andere besser mit untersteuern zurecht.
Was ich aber definitiv nicht mittrage ist deine Ansicht und Gottloberei des Serienfahrwerks, welches über jeden Zweifel erhaben wäre.
Und kleinlich finde ich, jedem Fahrer abzusprechen gleich „den vollen Weg“ einzuschlagen und sich nicht mühsam wie ein Eichhörnchen vom Serientrimm hochzuackern.
Hier reicht auch der verbau vernünftiger Komponenten und dann kann man anhand verschiedener Fahrwerksparameter mal paar Runden fahren ... wieder ändern ... und die Unterschiede und deren Auswirkung erfahren. Da nützt einen alles theoretische Wissen ja nichts.
Sonst könnte man am Ende auch die Frage stellen, warum du denn einen M2 und nicht erstmal einen 220i oder 240i genommen hast und diese an ihren Grenzen bewegt, bis der Umstieg auf M2 gerechtfertigt wäre?! ;-)


Deswegen wie schon mal geschrieben:
1. Nur tiefer, der Rest egal: Andere Federn. (Gewindefedern)
2. Tiefer und mehr Komfort im Alltagsbetrieb: M Performance Fahrwerk, Einstellen nach Optik und Komfortempfinden.
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👍🏼 Mit kleinen Änderungen .. genau so
 

Marci

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M2C seit 27.06.19
Moin,

ich sprenge mal die gemütliche Runde. :D

Habe ein kleines Anliegen.
Kann einer der M2 CS Besitzer, mal bitte das Breitenmaß der „Freimachung/Sicke“ am CS Heckspoiler Messen? Ich habe den Spoiler zwar hier aber sehr gut verpackt wegen Verkauf. Und ein Käufer möchte gern dieses Maß erfahren.
Vielen Dank für den kleinen Umweg zum Heck.

Gruß Marcel :)
 

Ruediger

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Deine Verkopfte Herangehensweise muss nur nicht zwangsläufig für alle zufriedenstellend sein und nachahmenswert. ;-)
Das soll sie auch gar nicht sein. Ich mag Theorie, aber ich bin kein Theoretiker. Aber selbst darauf hat nicht jeder Bock und das ist auch total ok.

Das Serienfahrwerk ist echt nicht schlecht - habe ich damals schon so gedacht. Mit Millwaylagern für mehr Sturz und ggf hier und dort anderen Upgrades ist das echt zu gebrauchen (auch wenn mich die Höhe Optisch(!) stören würde).
Das habe ich gemeint. Und das liest man hier eher selten.

Das V3 ist für mich ein richtiger Rückschritt für den M2 und dabei bleibe ich ... das mag beim Performance Fahrwerk wegen der linearen Federraten vorne anders sein, aber ein Fan bin ich nicht.
Stimme zu.

Was ich aber definitiv nicht mittrage ist deine Ansicht und Gottloberei des Serienfahrwerks, welches über jeden Zweifel erhaben wäre.
Das habe ich nicht gemeint. Mein Standpunkt ist (kannst du in zig Beiträgen nachlesen), dass "einfach ein anderes Fahrwerk einbauen" das Auto nicht automatisch besser macht. Je nachdem, was man wie verbaut, ist das Fahrzeug in Bezug auf das Fahrverhalten nachher schlechter als im Serienzustand. Nichts anders habe ich versucht zu schreiben.

Und kleinlich finde ich, jedem Fahrer abzusprechen gleich „den vollen Weg“ einzuschlagen und sich nicht mühsam wie ein Eichhörnchen vom Serientrimm hochzuackern.
Auch das habe ich (hoffe ich zumindest) so nicht geschrieben. Wenn diese Fahrer zu einer der Firmen, die mit so etwas hauptberuflich ihr Geld verdienen, gehen und sagen, dass sie bitte ein Fahrwerksupgrade möchten und dann die Fachfirma in den beratenden Kundendialog einsteigt, dann kommt da was raus, was mit hoher Wahrscheinlichkeit das Auto für die individuellen Vorlieben "besser" sein lässt.

Im Gegensatz zu einem gebrauchten V3, was man bei eBay Kleinanzeigen gekauft und bei ATU hat einbauen lassen, weil man ja hier gelesen hat, dass jedes Gewinde-Fahrwerk den M2 im Vergleich zur Serie ja automatisch besser macht. Darum geht es mir, um nichts anderes.

Hier reicht auch der verbau vernünftiger Komponenten und dann kann man anhand verschiedener Fahrwerksparameter mal paar Runden fahren ... wieder ändern ... und die Unterschiede und deren Auswirkung erfahren. Da nützt einen alles theoretische Wissen ja nichts.
Hm, wenn du nicht weißt, was du in welcher Reihenfolge sinnvollerweise änderst und welche Änderung welche Auswirkung haben sollte, dann wird das eine sehr frustrierende Angelegenheit. Du weißt das (und das nennt man dann "theoretisches Wissen" ;)). Das trifft aber längst nicht auf jeden zu.

Sonst könnte man am Ende auch die Frage stellen, warum du denn einen M2 und nicht erstmal einen 220i oder 240i genommen hast und diese an ihren Grenzen bewegt, bis der Umstieg auf M2 gerechtfertigt wäre?! ;-)

Siehe oben. Und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit baue ich den M2 gar nicht groß weiter um, weil ich den ursächlich aus komplett anderen Gründen gekauft habe, als damit auf dem Track zu fahren. Ich mag das Auto und nach dem Kauf kam schnell die Erkenntnis, dass man es am allerbesten auf der Rennstrecke erleben kann. Aber Zeitenjagd gehört für mich nicht dazu.

Wenn mich die Begeisterung für die Rennstrecke wirklich so packt, dass was "richtiges" her muss, gibt es eher ein weiteres Auto. Wahrscheinlich dann aber eines der BMW-Kundensportautos. In diesem Jahr möchte ich mal einen der BMW Trackdays ausprobieren. Da kann man dann auch "Probefahrten" mit den Cup-Autos dazubuchen. Mal schauen.
 

M2_Canarias

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ACS2 LCI HS
POWAAA!! POWAAA!! POWAAA!! 😁😁😁😁

Das Chassis vom CS, Competition und Alteisen ist eigentlich das Gleiche, oder?




 
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M2 CS

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